Am 14. und 15. Oktober 2017 fand der diesjährige Fairtrade-Markt im Donauwörther Zeughaus statt. Zum Auftakt wurde die neue Tafelschokolade der Fairtrade-Stadt Donauwörth vorgestellt.

Neben der „Donau-Schoki“ stand wie bereits im Vorjahr der fair gehandelte Kaffee „Donaubohnen“ im Mittelpunkt, welcher von einer Kleinbauernkooperative in Nicaragua erzeugt wird.

 

 

 

Das Projektseminar „Fairtrade- Fairer Handel macht Schule!“ des Gymnasiums Donauwörth hatte es sich im vergangenen Jahr zur Aufgabe gemacht, diesen Kaffee erfolgreich zu vermarkten. Dafür hatten sie Präsenttüten entworfen, welche mit verschiedenen fairen Produkten gefüllt sind. Die kleinen Geschenke konnten unter anderem bei diesem Event am Stand der Jugendlichen erworben werden.

 

Die Schülerinnen und Schüler stellten sich den Besuchern außerdem mithilfe einer Präsentation vor und legten ihre Aufgaben und Ziele dar. Die Schule wurde nämlich im Jahr 2016 offiziell als „Fairtrade-Schule“ anerkannt und versucht seitdem, in Zusammenarbeit mit der „Fairtrade-Stadt“ Donauwörth, dem Eine-Welt-Laden Donauwörth und dem „Verein- Solidarität für eine Welt e.V.“ das Bewusstsein für fair gehandelte Produkte zu stärken. Hauptziel ist es dabei, einen Beitrag für einen gerechteren Welthandel zu leisten.

 

Zusammen mit zahlreichen anderen Ständen, die verschiedenste faire Produkte anboten und Projekte vorstellten, konnte das P-Seminar den Gästen so einen Einblick in die Welt des fairen Handels gewähren und sie über ihre Aktionen informieren.

Die Verantwortlichen haben für den Markt außerdem ein interessantes Rahmenprogramm ausgearbeitet: Oberbürgermeister Armin Neudert eröffnete den Markt am Samstag Vormittag und bekam die erste Tafel der fairen Donauwörher Schokolade überreicht. Mehrmals am Samstag und Sonntag sorgten Gruppen der Stadtkapelle für die musikalische Umrahmung. amSonntag stand zudem ein Auftritt des Jugendchores „Cantiamo“ aus Oberndorf auf dem Programm.