Süß sind sie, die fair gehandelten Schoko-Nikoläuse. Sie standen am Montag, den 21. Dezember, neben den liebevoll selbstgemachten Dekorationen beim diesjährigen Adventsbazar der MontessoriSchule Aufkirchen. Dort warteten sie auf kleine und große Abnehmer.

Die Schoko-Nikoläuse sind aber auch ein Zeichen. Sollen ein wenig aufmerksam machen. Darauf, dass es ganz leicht ist, mit Kleinigkeiten etwas Gutes zu tun. Denn wer ein paar Cent mehr ausgibt, der kann jede Menge fair gehandelte Ware kaufen und sich so für eine gerechtere Welt einsetzen.

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Dafür macht sich die MontessoriSchule Aufkirchen stark: Sie befindet sich auf dem Weg zur „fairtrade-school“.
Vier der fünf Kriterien sind bereits erfüllt:
– im Schülerladen Mandala ist ein großes Sortiment an fair gehandelten Produkten täglich im Angebot
– es gibt ein Schulteam, das die Aktivitäten zum Thema begleitet
– im Fairtrade-Kompass hat die Schule ihre Ziele formuliert
– als UNESCO-Projektschule ist das Thema Fairtrade fester Bestandteil der Lehrinhalte.

Darüberhinaus gestalten Schüler bei Veranstaltungen wie dem „Markt der Künste“ oder der Weihnachtsfeier ein eigenes Fairtrade-Café.

Für Leiterin des Schulteams, Silke Weber, ist das Thema Fairtrade eine Herzensangelegenheit. Sie begleitet die Kinder bei deren Arbeit im Schülerladen. Natürlich steht sie ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Und freut sich schon darauf, wenn es endlich soweit ist und sich die MontessoriSchule Aufkirchen ganz offiziell „fairtrade-school“ nennen darf.