Wir haben bis dato in den Fächern Erdkunde (10c) und Hauswirtschaft (9b) den Fairtrade-Gedanken behandelt.
Im Vordergrund steht dabei entweder über den Film „Bitter Orange“ die Kinderarbeit in der Orangensafterzeugung (Fokus Brasilien) als Einsteig in das Thema. Alternativ wird der Beitrag „Bittere Schokolade“ um Kinderarbeit und – verschleppung für die Kakaoherstellung in Afrika genommen.
Üblicherweise folgt der Gedanke: Was kann man/WIR/ICH ALS EINZELNER tun? Spenden ändern an den Ursachen der Misere nichts. FairTrade heißt, die Produkte müssen bei uns gekauft werden. Wir stöbern deshalb mit ganzen Klassen/Kursen durch Supermärkte und suchen die Produkte anhand des FairTrade-Siegels.

Viele Reden drüber, wir tun es! Fair-Trade Produkte werden bei uns an jeden Schultag in der Schule verkauft. Auch bei den Bundesjugendspielen haben wir zuletzt den GEPA-O-Saft als Schulaktion verkauft.

Der FairTrade-Gedanke ist an unserer Schule institutionaliert durch ein Team. Neben der stv. Schülersprecherin und zwei jüngeren Schülerinnen mit Migrationshintergrund Guinea bzw. Haiti sind als Lehrer der Vorsitzende der Fachkonferenz Hauswirtschaft sowie ein Elternteil Teammitglieder.
Schwerpunkte der Arbeit waren bis dato die Bewerbung um das Siegel FairTrade-School sowie die inhaltliche Ausrichtung, wie z.B. kein extensiver Süßigkeitenverkauf (auch wenn es Fair-Trade Produkte sind) oder keine Fair-Trade-Limo.

Am 14.01.2014 haben wir das Kompaßdokument unterzeichnet.