…. erhalten bei uns an der Schule auch am Beginn eines neuen Schuljahres vom Schulleiter eine sogenannte „insula“, einen Elternbrief. Hier durften wir als Wahlunterricht Fairtrade einen kleinen Beitrag beisteuern:

„Papa, was ist eigentlich das größte Problem auf der Welt?“ fragte mich in diesen Ferien meine siebenjährige Tochter. Spontan und ohne viel zu überlegen sagte ich „Ungerechtigkeit“.

Und in der Tat sind lebensbedrohliche Armut auf der einen Seite und unanständiger Reichtum auf der anderen eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Tonnen von Lebensmitteln werden weggeschmissen, während Hunderte von Millionen von Menschen an Hunger leiden. „Drei von vier Hungernden weltweit leben als Kleinbauern, Viehzüchter und Arbeiter auf dem Land. Die Mehrheit der Kleinbauern sind Frauen, die mit dem selbst Erwirtschafteten sich und ihre Familien ernähren.“ (http://de.wfp.org/hunger/hunger-statistik)

Deshalb ist jeder kleine Schritt, die Welt gerechter zu machen, ein guter Schritt. Eine von unzähligen und sehr machtvollen Möglichkeiten ist es, bewusst zu konsumieren. Durch unseren gezielten Konsum können wir die Welt verändern. Unter fairen Bedingungen hergestellte Waren zu einem fairen Preis zu kaufen, hilft nicht nur den oben erwähnten Kleinbauern.

Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben das Anna zu einer sogenannten Fairtrade-School gemacht. (http://www.fairtrade-schools.de) Faire Produkte im Automaten, fairer Kaffee für die Lehrer und fairer Orangensaft bei Schulveranstaltungen sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Selbst zum Valentinstag gab es faire Rosen. Und der Wahlunterricht Fairtrade wird auch in diesem Schuljahr durch verschiedene Aktionen die Idee des Fairtrade mit Leben füllen.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie das Thema „Fairer Handel“ bei Ihren Kindern ansprechen und sie auf die unterschiedlichen Angebote hinweisen.

Und in der Tat erhalten wir von Eltern immer wieder positive Rückmeldung. Das freut uns!