Wie sieht der ökologische Fußabdruck einer Jeans aus? Was ist bei Biobaumwolle anders? Welche fairfashion-Siegel gibt es? Warum nicht einfach zu Primark shoppen gehen?

Diese und weitere Fragen, die beim Thema „Mode und Kleidung“ ganz schnell das Interesse der Schüler gewinnen, werden bei uns im Gemeinschaftskunde-, Geographie- und auch Wirtschaftsunterricht im Zuge unseres Schulcurriculums behandelt. Kaum ein Thema ist so dicht dran an den Schülern, wie dieses. Dabei können die Beine einer alten Jeans in verschiedene Abschnitte eingeteilt werden, die zeigen, wie die Reise dieser zustande kommt, wieviel Kilometer sie zurück gelegt hat, wenn sie bei uns ankommt, etc. Die Bedingungen der Arbeiter/innen in den Textilfabriken sind nicht zuletzt durch die Katastrophen in Bangladesh publik geworden und ein paar Filmausschnitte, die die Schüler/innen in deren Welt hineinblicken lassen, wirbelt einiges auf. Nach der Erarbeitung verschiedener Infomaterialien (siehe EPIZ), werden die angesetzten Diskussions- und Rollenspielrunden immer sehr lebhaft…
Als Konsequenz dieser Unterrichtseinheiten, haben wir nun auch an unserer Schule beschlossen, dass unsere Schulshirtkollektion aus fair gehandelten Shirts bestehen soll…. Doch das kommt dann im nächsten Blogeintrag ;-)