Am Mittwoch den 26. Juli hat unsere Fair-Trade Gruppe den Fair-Trade Kontor der Gepa in Hamburg besucht und dort an einer Geocaching-Really teilgenommen und später noch ein paar interessante Fakten zum Thema fairem Handel sich in kleinen Gruppen erarbeitet.

Gegen neun Uhr morgens ist unsere kleine Gruppe, bestehend aus 4 Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrern, mit dem Zug nach Hamburg gefahren. Schließlich führte uns ein kleiner Fußmarsch zum Fair-Trade Kontor der Gepa in Hamburg. Dort angekommen, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nur wenige von uns hatten bereits einen Weltladen mit solch einem enormen und vielfältigen Sortiment gesehen. Nach der kleinen Erkundung des Geschäftes ging der spannende Teil des Tages erst so richtig los. Unser persönlicher “Coach“, der neben der Arbeit im Kontor noch Marketingmanagement, mit dem Schwerpunkt fairem Handel studiert, erklärte uns, wie die Really ablaufen würde. Wir teilten uns schließlich in zwei Gruppen auf, jeder bekam ein GPS-fähiges Tablet und dann konnte es auch schon losgehen.

Gut zwei Stunden lang suchten wir nun in unseren beiden Gruppen in der Umgebung des Kontors, die verschiedenen “Caches“. Wenn man dann nach kurzem Suchen einen gefunden hatte, musste man entweder ein Rätsel lösen, etwas bestimmtes fotografieren, einen Gegenstand mitnehmen oder kreativ werden und zum Beispiel etwas dichten. Nachdem die Zeit nun abgelaufen war und wir zurück zum Kontor kamen, stellten wir fest, dass wir insgesamt eine Strecke von drei Kilometern zurückgelegt hatten.

Nun kam der theoretische Teil des Vormittages. Die Ergebnisse von unsere Really wurden ausgewertet um schließlich die Sieger der beiden Gruppen zu küren. Alle Teilnehmer wurden nun mit einem frisch gebrühtem Kaffe belohnt und konnten sich konzentriert der nächsten Aufgabe widmen. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam einen Arbeitsbogen, welcher immer etwas mit fairem Handel zu tun hatte. Diesen mussten sie nun bearbeiten, auswerten und anschließend ein Übersichtsplakat zu dem jeweiligen Thema erstellen. Nach der darauf folgenden Präsentation mussten wir leider wieder den Heimweg nach Eckernförde antreten.

Völlig Erschöpft, jedoch mit vielen neunen Erlebnissen und Eindrücken, kamen wir schließlich am späten Nachmittag wieder in unserer Stadt an. Vielen Dank an alle, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben.