Die Kolpingschule Aschaffenburg erhielt auch für das Schuljahr 2016/17 – insgesamt das siebte Mal in Folge – die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“. Die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler standen dabei unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“.

Mit vielfältigen Aktionen übernahmen die Kinder weltweite Verantwortung, indem sie vor Ort die Idee des fairen Handels unterstützten, Bäume gegen den Klimawandel pflanzten und einen Beitrag zur Linderung der Hungersnot in Afrika leisteten.

Höhepunkte waren dabei das faire Frühstück in unserer Cafeteria, das unser Fairtrade – Schulteam organisierte, und die maßgebliche Beteiligung am „Aschaffenburger Klimaprojekt“, das im April 2017 aus der Taufe gehoben wurde.

So pflanzten zum Auftakt des Aschaffenburger Klimaprojekts unsere KlimabotschafterInnen zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bürgermeister Jürgen Herzing und der Unternehmerin Vanessa Weber den ersten Baum der geplanten Allee der Nachhaltigkeit unterhalb der Adenauerbrücke neben dem Bolzplatz.

Die Dürrekatastrophe in Afrika und die drohende Hungersnot von Millionen von Menschen veranlassten die Kinder zu einer Spendenaktion. Während die Klasse 4b (im Schuljahr 2016/17) beschloss eine Kuchenverkaufsaktion durchzuführen, kamen die Kinder der Ethikgruppe auf die Idee, nach dem Motto „Für euch geben wir unseren letzten Cent“ möglichst viele Geldbeutel von den vielen oft nicht wertgeschätzten Cent – Stücken zu befreien. 450 Euro kamen so für die Organisation „Save the children“ zusammen. (Text und Foto: Petra Münzel)