Seit diesem Schuljahr 2018/19 ist unsere AG „Schüler fair-ändern die Welt“ der Walther-Rathenau-Schulen neu aufgestellt. Unsere Gruppe setzt sich nun aus fünf neuen und fünf erfahrenen Mitgliedern zusammen. Frau Rönner-Seydl hat die Leitung an Frau Lauer und Frau Markert übergeben.

Obwohl das Schuljahr in Bayern erst begonnen hat, war bei uns schon einiges los:
Zur Zeit beschäftigen wir uns mit dem Nestlé-Konzern und seinem Umgang mit Wasservorräten.
Schaut euch dazu einmal den Beitrag auf https://www.youtube.com/watch?v=CoOECk4UCkE
an.
Wir wollen erreichen, dass an unserer Schule keine Nestlé-Produkte mehr verkauft werden.

Am 17. Oktober 2018 besuchten wir die erste Schulmesse „Zukunft.Lernen“ in Würzburg. Dazu findet ihr bereits einen eigenen Blog-Eintrag.

In der Woche vor den Allerheiligen-Ferien war James Hagan aus Ghana zu Gast an unserer Schule und besuchte natürlich auch unsere AG-Treffen.
Er verbrachte eine Woche in Unterfranken, u.a. bei Frau Rönner-Seydl als Gastgeberin, um Land und Leute kennenzulernen, den Kontakt zwischen uns und unseren Partnern in Ghana zu vertiefen und Verwandte zu besuchen. Zu unserer Freude stellten wir fest, dass wir uns mit James recht gut auf Englisch verständigen konnten und schnell ein Kontakt hergestellt wurde.
So erfuhren wir, dass er als Sozialarbeiter beim Staat angestellt ist. Seine Aufgabe ist es, z.B. auf die Dörfer zu fahren, um die Bewohner bei verschieden Gesundheits- oder Bildungs-Initiativen zu unterstützen. „Wie bekomme ich sauberes Wasser?“ „Wie und wann sollte ich meine Hände waschen?“ So berichtete er zum Beispiel, dass am 15. Oktober auch in Ghana zum 15. „Global Handwashing Day“ aufgerufen wurde. „Clean hands – a recipe for health“ – lautete der Slogan dieser Kampagne. In Ghana hoffte man, eine Teilnahme von 18.000 Schülern zu erreichen und freute sich dann sehr, dass bei dieser Aktion sogar 23.622 ghanaische Kinder und Jugendliche an diesem Tag ihre Hände mit Seife wuschen. Auch in Eikwe beteiligte man sich an dieser Aktion.
Als Mitbringsel aus Ghana gab es „Tigernuts“, die bei uns auch als „Erdmandeln“ bekannt sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es sich dabei keineswegs um Nüsse handelt, sondern um nussähnliche Knollen, die von einer Pflanzenart der Gattung Zyperngräser abstammen. Aufgrund des hohen Gehalts an Mineral-und Ballaststoffen sowie ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E wird die Erdmandel in der modernen Küche schon als „Superfood“ eingestuft.
Es schmeckt nach Mandeln, ist aber etwas süßer.
Dieser Besuch wird uns auch dank des Fotos und der Süßigkeit noch lange in Erinnerung bleiben.