Aus einer kleinen Diskussion heraus entstand das Schild „Einwegbecherfreie Zone“ an der Musiksaaltüre. Auf Initiative von Katharina Alt und Julia Heitzer aus der Klasse 8f, erfolgreicher Bewerber für die Umweltgruppe „PAG“ (Papier-AG), griff die Idee auf und es wurde gemeinsam ein kleines Konzept dazu entwickelt, das im Februar den Lehrkräften und den Schülerinnen vorgestellt wurde. Niemand hätte damals gedacht, dass daraufhin fast alle Klassenzimmer, das Lehrerzimmer und viele Fachräume zu „Einwegbecherfreien Zonen“ erklärt werden.

Um dieses Schild an die Tür hängen zu dürfen, muss eine Klasse geschlossen hinter der Aktion stehen und es darf von dem Zeitpunkt an keiner mehr mit einem Einwegbecher das Klassenzimmer betreten, sondern nur noch mit Tassen oder Mehrwegbechern. Sollte diese Regel gebrochen werden, überlegen sich die Schülerinnen gemeinsam Konsequenzen und fordern diese bei Missachtung ein!

Bewegt hat uns zu dieser Aktion die Tatsache, dass wir in Deutschland pro Kopf und Jahr 617 kg Müll produzieren und die „Coffee to go“-Becher tragen zu diesem Müllberg eine Menge bei.

Unser Geschäftsführer Herr Ernst war sehr beeindruckt, dass die Schülerinnen und Lehrkräfte so schnell die Aktion in die Tat umgesetzt haben. So unterstützte er die Aktion und finanzierte eine Prämie, sodass jede teilnehmende Klasse und die BetreuerInnen der Fachräume einen Mehrwegbecher mit dem Schullogo bedruckt geschenkt bekamen. Es ist so nun möglich, dass Schülerinnen und Lehrkräfte mit ihrem „schuleigenen“ Mehrwegbecher die Getränkeautomaten der Schule nutzen können. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Ernst und der Schulstiftung für diese tolle Fortsetzung der Idee „Einwegbecherfreie Zone“.  

Text: Wilberg Helga

Die Mitmachprämie: Der Ursulinen Mehrweg Becher: