In der Projektwoche vom 20. – 29.05.2019 in der Schule in der Karl-Heine-Straße, die unter dem Thema „Nachhaltigkeit“ stand, wurde das Projekt „nachhaltig (FAIR)handeln“ angebtoten, für das man sich durch ein Video, ein Schreiben oder Ähnliches bewerben konnte. Bei der Bewerbung konnten die SchülerInnen ihrer Kreativität freien Lauf lassen, damit sie die Proketkleiter überzeugen konnten, sie in ihre begrenzte Gruppe aufzunehmen. Die Gruppe „nachhaltig (FAIR)handeln“ bestand aus insgesamt 10 SchülerInnen und wurde von einer Referentin aus dem Eine Welt e.V. Leipzig eineinhalb Wochen geleitet.

Am ersten Tag der „Grünen Woche“ wurden die SchülerInnen durch das Weltverteilungsspiel und durch die Auseinandersettzung mit dem Weg einer Jeans sowie eines Handys dafür sensibilisiert, dass es in unserer globalen Welt nicht immer so fair zugeht und was dies für Einzelne bedeutet. Da der allgemeine Welthandel häufig sehr ausbeuterisch ist, wurden die Jugendlichen in einem in die Woche integrierten Workshop am zweiten Tag mit dem Thema „Kinderarbeit“ im Zusammenhang mit der uns zur Verfügung stehenden Schokolade konfrontiert. Die Referentin von TransFair, die diesen Workshop mit den SchülerInnen begleitet, prüfte gemeinsam mit ihnen, wie fair unserer Schulkiosk ist und ob faire Produkte auch im Lehrerzimmer zu finden seien. Nach einer kleiner Exkurson in den nächstgelegenen Supermarkt, den die Kinder ebenfalls auf Fairtrade-Produkte hin untersuchen sollten, schloss sich am nächsten Tag eine Exkursion in den Eine Welt Laden in Connewitz an, wo die Jugendlichen die Arbeitsweise dieses Einkaufsmodells und dessen Besonderheiten kennenlernten. Im Vordergrung stand hierbei der nachhaltige Konsum und der Faire Handel. In der Schokoladenwerkstatt des Eine Welt Ladens konnten die Kinder dann auch in die Rolle eines Chocolatiers schlüpfen, indem sie ihre eigene Schokolade herstellten und gestalteten. In Anknüpfung an die Erlebnisse im Weltladen und ihre bereits erarbeiteten Kenntnisse über Fairen Handel wurde am vierten Tag der Projektwoche das Wissen über Kinderrechte vertieft, wobei auch Gründe für die Flucht von Kindern aus ihren eignen Ländern thematisiert wurden. Den Abschluss der ersten Woche bildete ein Tag zum Festhalten der Ergebnisse, da die Kinder den bevorstehenden Präsentationstag vorbereiten sollten. Eigenständig erarbeiteten sie mithilfe der zur Verfügung gestellten Materialien daher Plakate (siehe Bilder) zu unterschiedlichen Themenbereichen. Diese wurden am darauffolgenden Montag zusammen mit der Gruppenleiterin des Eine Welt e.V. besprochen. Der 27.05.2019 stand ganz unter dem Thema „Indien“. Mit ihren Sinnen konnten die Kinder nach Indien reisen, da ihnen verschiedene fair gehandelte Gewürze Indiens vorgestellt wurden und sie sich mit der sogenannten Henna-Malerei selbst ausprobieren durften. Beim anschließenden gemeinsamen Kochen eines indischen Gerichts konnten sie darüber hinaus neuen Geschmacksrichtungen begegnen. Abgerundet wurde das Projekt durch das Thema „Regenwald und Klimawandel“, wobei neben Produkten aus dem Regenwald besonders die Gefährdung sowie der Schutz des Regenwalds in den Fokus gerückt wurde. Gänzlich abgeschlossen wurde die Projektwoche, die sogenannte Grüne Woche, durch eine Präsentationstag, an dem alle Projekte ihre Ergebnisse präsentierten. Die SchülerInnen aus der 5. und 6. Klasse konnten so ihre selbst erarbeiteten Plakate sowie andere wichtige Themen, die ihnen im Rahmen des Projekts „nachhaltig (FAIR)handeln“ wichtig erschienen, der gesamten Schule vorstellen.

© Schule in der Karl-Heine-Straße
Ergebnisplakat Kakao