Am 12.12.2018 hatten wir Besuch von der Referentin Lara Ardicoglu des EineWeltNetzwerkes NRW.

Wir haben uns gemeinsam die Frage gestellt,was unser Konsum mit den Menschen zu tun hat, welche in der dritten Welt leben und wie eigentlich fairer Handel und Konsum aussehen müsste.

40% des gesamten Weltvermögens werden von ca. 1 % der Weltbevölkerung besessen, sodass die reichsten 10 % der Bevölkerung zusammen 85% des Vermögens besitzen. Die ärmeren 50% der auf der Welt Lebenden besitzen nur ca. 1% des gesamten Vermögens. Diese Ungleichverteilung hat uns sehr schockiert und uns mal genauer die Produktions- und Konsumwege der Konsumgüter betrachten lassen.

Aktuell werden über 90% der produzierten Konsumgüter unter unfairen Bedingungen für den Menschen und die Umwelt produziert, was zur Ausbeutung der Gesellschaft und Zerstörung der Natur samt ihrer Ressourcen führt.

Konsum auf Kosten anderer und deren Zukunft ist nicht fair!

Für uns wurde klar, dass nur ein fairer Handel und Konsum, welcher faire Bedingungen für Mensch und Umwelt bedingt, ein gerechtes Gleichgewicht zwischen den Menschen wieder herstellen kann und somit zukunftsfähiges Handeln bedeutet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Lara und ihrem unermüdlichen und kreativen Einsatz und beim EineWeltNetzwerk NRW!