Das Kakao Team nach Abschluss der Vorbereitungen

Das Kakao Team nach Abschluss der Vorbereitungen

Am vergangenen Freitag hat die Klasse 7.1 der Waldschule Egels in der ersten und zweiten großen Pause zum ersten Mal in diesem Herbst heißen Kakao und Tee mit dem Fairtrade Siegel verkauft. Das kleine Projekt entstand im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts. Drei Kuchen wurden außerdem angeboten, deren Zutaten partiell aus fair gehandelten Produkten bestand. Die Resonanz war so groß, dass der zuvor in der Schulküche mit fairer Milch zubereitete Kakao restlos an Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer verkauft werden konnte.Wir durften sogar einige interessierte Mütter begrüßen, die den Stand besucht haben und für weitere Aktionen spendeten.

Wichtig war uns, die Trinkschokoladen nicht nur aus fairem Kakao mit dem Original Fairtrade Siegel zuzubereiten, sondern auch bei dem Hauptbestandteil Milch auf eine faire Herkunft zu achten. Denn wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass „fair“ ganzheitlich gedacht werden muss und alle enthaltenden Produkte bezüglich ihrer Herstellungsbedingungen hinterfragt werden müssen. Auch der Zucker zum Nachsüßen des Fairtrade Tees wurde daher fair gehandelt. Damit haben wir ein Endprodukt zubereitet, das wirklich als fair bezeichnet werden darf.

An einer Informationswand haben wir aber auch auf den Sinn und die Notwendigkeit des fairen Gedankens aufmerksam gemacht. Es war uns wichtig, dass sich die Besucher auch mit der Frage auseinanderzusetzen, unter welchen Bedingungen eigentlich ein alltägliches Produkt hergestellt wird: Aus Kinderarbeit vor allem in der Elfenbeinküste – das Land, das zu den größten Kakaoproduzenten der Welt gehört. Interessante Gespräche mit Schülern, vor allem aber mit Lehrerinnen und Lehrern zeigen, dass es möglich ist, Menschen für das Problem zu sensibilisieren und sie dafür zu gewinnen, auf die Herkunft von Produkten zu achten. Denn der faire Gedanke ist alternativlos.