Die Allgemeine Zeitung berichtete am 6.10.16 vom Schulteamtreffen zur Titelerneuerung:

„INGELHEIM – Seit zwei Jahren darf sich die Berufsbildende Schule (BBS) offiziell „Fairtrade-School“ nennen. Als erste Ingelheimer Schule erhielt sie im Juli 2014 die Urkunde für ihr Engagement im Bereich Fairer Handel. Der Titel gilt immer für zwei Jahre und muss danach erneuert werden. Die BBS muss also nun den Nachweis erbringen, dass sie die geforderten Kriterien weiterhin erfüllt.

Bei einem Treffen des Schulteams wurde der Kriterienkatalog abgearbeitet. „Mit der Titelerneuerung bestätigen wir weiterhin unser Engagement für den Fairen Handel“, erklärte Lena Senn, Vorsitzende des Schulteams. Die BBS wolle einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika leisten. Das geschieht an der Schule mit einer Vielzahl von Aktivitäten, wie Lena Senn und ihr Stellvertreter Frederic Keinath verdeutlichten. Es gab Veranstaltungen wie „Banana-Fairday“, „Coffee-Fairday“ oder „Schoko-Fairday“, Sonderverkaufsaktionen etwa mit fair gehandelten Osterhasen oder Infostände, die den konventionellen Handel kritisch hinterfragten.

Der Fairtrade-Gedanke ist an der BBS aber nicht nur punktuell präsent, sondern dank der Projekt-AG für jeden im Schulalltag sichtbar. Es gibt einen Schulkiosk, an dem fair gehandelte Produkte angeboten werden – vom Müsliriegel über Kekse bis zu „fairem Eis“ im Sommer. „Die Jugendlichen sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, was sie kaufen“, erklärte Frederic Keinath. Das gilt auch für den Getränkeautomaten, der auf Betreiben der Projekt-AG auf Fairtrade-Kaffee umgestellt wurde.“

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/vom-eis-bis-zum-osterhasen_17373118.htm

P1050090

IMG_20150219_102547P103006220160503_125251