Während der Fairtrade – Gesundheitswoche vom 12.10.15 bis 16.10.15 beschäftigte sich die Klasse 4a mit dem Thema Banane. Woher kommt die Banane? Unter welchen Bedingungen arbeiten Erwachsene und Kinder auf den Plantagen? Wer verdient am meisten an der Banane? Schnell wurde klar, dass es sehr unfair ist, dass die Arbeiter auf den Plantagen keinen gerechten Lohn für ihre harte Arbeit erhalten und somit auch schon Kinder dort mitarbeiten müssen, um ihre Familie zu unterstützen. Unvorstellbar, dass schon 12-jährige Jungs Bananenbüschel zu Sammelstationen schleppen müssen. Die Schüler und Schülerinnen versuchten eine ähnlich schwere Last durch den Schulgang zu tragen, was alleine keinem gelang.

Unsere Bananenmuffins wollten wir daher mit fair gehandelten Bananen backen. So machten wir uns auf den Weg zum Weltladen in Aschaffenburg, um dort einzukaufen. Frau Neukamm, die Koordinatorin des Ladens, nahm sich dankenswerter Weise Zeit und erklärte den Kindern den Sinn und Nutzen des fairen Handels, der natürlich viel mehr Produkte umschließt als die Banane. Neben den Bananen kauften wir also auch gleich noch Zucker und Schokolade ein. Außerdem durften die Kinder getrocknete Mangos kosten.

Die fair gehandelten Produkte verarbeiteten wir in der Schule schließlich zu leckeren Schoko-Bananen-Muffins, die zu guter Letzt während der Gesundheitswoche verkauft wurden. (Stefanie Breunig)

 

Alles Banane klein

Schwere Last klein