Am 15. September fand die Ausstellung, „Augen auf – Armut im Blick“ im Rathaus im Rahmen der Agenda 2030 statt, die 17 Ziele beinhaltet. Und eines davon ist die Bekämpfung von Armut. Für einen Gewinnerbeitrag und die Musik sorgte das HG: Aleah Genzmer aus Klasse 6 begleitete die Eröffnungsfeier auf dem Klavier und verlieh der Veranstaltung damit einen ganz besonderen Rahmen.Mit seiner Rede hielt Oberbürgermeister Ilg uns vor Augen, dass Armut überall vorhanden sei. Früher war ein Drittel der Menschheit von Armut betroffen – eine erschreckende Zahl, die sich glücklicherweise heutzutage verringert hat. Dennoch leidet derzeit jeder zehnte unter Geldmangel. Doch zu viele Menschen sehen darüber hinweg und unternehmen nichts dagegen. Doch das sollte sich ändern – und zwar durch die Agenda 2030. Die Agenda 2030 setzt 17 Ziele voraus, die durch das Handeln jedes einzelnen erreicht werden sollen. Durch die Ausstellung „Augen auf – Armut im Blick“ wurde der Anstoß zum Ziel 1 „Keine Armut“ gegeben. Die zehn ausgestellten Plakate sind nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Tragweite des Projekts. Über 120 Plakate wurden eingesendet, und zwar von Grundschülern bis hin zu Abiturienten. Das Projekt animierte Jung und Alt, von Armut betroffen oder nicht, sich mit dem Thema Armut zu beschäftigen. Und auch nach Ende des Wettbewerbes werden Menschen zum Nachdenken angeregt, und vermutlich erschien beim ein oder anderen die Frage: ,,Was kann ich denn eigentlich gegen Armut tun?“ Und genau das wollte die Ausstellung erreichen – Menschen sollen nachdenken, überlegen und sich in die Lage anderer Menschen hineinversetzen, denen nicht die gleichen Möglichkeiten offenstehen wie manch anderen.

Auch eine Klasse des Hellenstein-Gymnasiums hat erfolgreich teilgenommen: Die Ethikgruppe der sechsten Klasse stellte sowohl die Gegensätze zwischen Armut und Wohlstand dar, als auch die dadurch entstehende Entzweiung durch den Satz „Zu den einen zählst du, zu den andern zähl ich,…“. Die Unterschiede von Arm und Reich lassen die soziale Schere in der Gesellschaft immer weiter auseinanderklaffen. Diese Aussage hat die Ethikgruppe durch diese Gegenüberstellung klar und deutlich dem Betrachter präsentiert.

Abhara Huq
M. Koenig