Anlässlich des internationalen Tags der Kinderrechte wurde im Religionsunterricht der 5. Klassen das Thema aufgegriffen. Zunächst wurde überlegt, welche Rechte Kinder eigentlich haben. Dabei wurde auf die UN-Kinderrechtskonvention eingegangen. Speziell herausgegriffen wurden dann die Artikel 28 „Recht auf Bildung, Schule, Berufsausbildung und Artikel 32 „Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung“. Es wurde analysiert, ob diese Rechte hier in Deutschland gewährleistet sind und festgestellt, dass wir hier einen besonders hohen Standard erfüllen. Die Schulausbildung ist kostenlos, in der Berufsausbildung gibt es in der Regel sogar eine Ausbildungsvergütung. Mit dem Jugendschutzgesetz ist hier auch sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden. Ganz anders sieht das in asiatischen oder afrikanischen Ländern aus. Dort haben viele Kinder keinen Zugang zu Bildung, für die Schulen muss sogar Schulgeld bezahlt werden, das sich die arme Bevölkerung nicht leisten kann. So stecken viele Familien in einer Armutsspirale. Kinder und Jugendliche und auch Erwachsene werden dann ausgebeutet, weil sie kaum Alternativen haben. Am Beispiel der Bekleidungsindustrie wurde dies dann anschaulich diskutiert. Als Lösung wurde dann auf den Fairen Handel eingegangen. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel unterstützen eine faire Bezahlung und auch Gemeinschaftsprojekte, wie zum Beispiel die Einrichtung von Schulen für Kinder.