In den letzten vier Wochen ihrer Schullaufbahn behandelte die Klasse 13 des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums im Rahmen des Spanischunterrichts mit Frau Karin Schott das Thema „Fairtrade“ bzw. „el comercio justo“.

Zum Einstieg wurde darüber gesprochen, woher der Großteil der Kleidungsstücke der Schülerinnen stammt. Überwiegende Antworten waren: Bangladesch, Nepal, Indien und die Türkei. Sie sprachen über die schlechten Arbeitsbedingungen, die gesundheitlichen Gefahren und die menschenunwürdige Bezahlung. Daraufhin wurde eine Diskussion über alternative Einkaufsmöglichkeiten geführt, in deren Rahmen das Gespräch auf den fairen Handel und den schuleigenen Weltladen „El mundo“ kam.

Als Hausaufgabe lasen die Schülerinnen einen Text über „Djibril“, ein illegaler Arbeiter in der Provinz Almería im Süden Spaniens. Im Unterricht wurde im Plenum über die desaströsen Arbeitsbedingungen in Fabriken in Billiglohnländern gesprochen. Im Rahmen eines Rollenspiels versetzten sich die Schülerinnen in die Lage ausgebeuteter Arbeiter.

Außerdem lernten die Schüler nicht staatliche Organisationen kennen, welche den fairen Handel unterstützen. Am Ende der Unterrichtseinheit sah sich die Klasse einen spanischen Videoclip zum Thema „el comercio justo“ an.