Angeregt durch ihre intensive Auseinandersetzung mit den unfairen Bedingungen, unter denen viele Menschen in Entwicklungsländern leben und arbeiten müssen (siehe Artikel der Fairtrade- AG), beschlossen die Schülerinnen und Schüler der gebundenen Ganztagesklasse 7e, einem Aufruf der großen deutschen Nichtregierungsorganisation „Kindernothilfe“ zu folgen. Unter dem Motto „Action!Kids – Kinder gegen Kinderarbeit“ schließen sich Mädchen und Jungen zu Teams zusammen und sammeln Spenden, die in ein Projekt der Kindernothilfe gegen gefährliche und ausbeuterische Kinderarbeit fließen. Mit verschiedenen Aktionen und Arbeiten bei Nachbarn, Verwandten oder in der Gemeinde machen sie auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam und setzen sich aktiv dagegen ein. Heraus kamen am ABG wöchentliche Nachhilfesitzungen in Englisch und Mathematik für Schülerinnen und Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe sowie mehrere Pausenverkaufsaktionen. Die selbst gemachten Waffeln und Limonaden schmeckten hervorragend, so dass eine beachtliche Spendensumme zusammenkam und alle stolz darauf waren, durch ihre weder ausbeuterische noch gefährliche Arbeit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Altersgenossen beitragen zu können.

Außerdem setzte die Klasse 7e gemeinsam mit allen anderen Ganztagesschülerinnen und –schülern ein „Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“, um auf den Welttag gegen ausbeuterische Kinderarbeit am 12. Juni aufmerksam zu machen.

(Katharina Hilgart und Antje Fritz-Seidl, Klassenleiterinnen der 7e)

Fotos:

Waffelbacken

Ausrufezeichen gegen Ausbeutung