Fair handeln kann nur der, der weiß, was fair bedeutet. Darum ist es uns als Fairtrade-Schule besonders wichtig, der Schülerschaft die Wichtigkeit und die Macht ihres Handelns zu zeigen. Wir haben uns daher auf unserer jünsten Fairtrade-Team-Sitzung dazu entschlossen in der Jahrgangsstufe 8 im Fach Geschichte darauf einen Augenmerk zu legen, was in der frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Vergangenheit in Sachen Handel und Umgang der Europäer mit Menschen scheinbar unterlegener Kulturen nicht vorbildlich war. Schließlich kamen die Europäer mehr als Eroberer und Ausbeuter an die fremden Küsten der neuen Welt und weniger als Heilsbringer. Das finstere Kapitel der Ausbeutung wird also im Fach Geschichte der Jgst. 8 im schulinternen Lehrplan implementiert – und mit zwei zusätzlichen Doppelstunden angesetzt.

Ansonsten laufen die Unterrichtsreihen zum Thema „Fairtrade“ zur vollen Zufriedenheit der Lehrer und Schüler ab, wie die Evaluation des betroffen Inhalte zeigen. Also: Weitermachen und zeigen, wie wichtig es ist, aufzuklären. Viele unserer Schüler werden überdies selber zu Aufklärern und helfen so, faires Konsumverhalten zu verbreiten.