Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 gründete sich ein neues Schulteam. Erfreulich viele Schülerinnen meldeten sich zur Mitarbeit in der AG ‚Fairtrade‘ an.

Am 14.9.2014 fand der erste Oekumenische Lagenser Kirchentag statt. Wir verkauften auf dem ‚Markt der Möglichkeiten‘  faire Produkte, backten Kuchen und schenkten viele Tassen Kaffee und Tee aus.

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An der Akademie ‚Plant for the Planet‘ am 26.9.2014 beteiligten wir uns mit 10 Schülern/Schülerinnen an der Weitergabe von Informationen über unsere eine faire Welt und die Möglichkeiten, die in unserem Handeln liegen. Als Folge pflanzten wir 150 Bäume in unserem Stadtwald.

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Am 15. und 16. Dezember 2014 haben wir auf dem Bio-Hof Brinkmann (Lage-Hagen) am ‚Hofzauber‘ uns fair und regional beteiligt. Wir waren mit unserem Schokobrunnen vertreten und informierten die Besucher über Möglichkeiten des fairen Handels in unserer Stadt.

Im März 2015 beteiligten wir uns wieder mit einem Fair-Trade-Café in der Stadt Lage am verkaufsoffenen Sonntag.

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Vor den Sommerferien gab es wieder ein ‚Frühstück der langen Tische‘ auf dem Schulhof – natürlich mit fairen Produkten!

nachbarschaftscafe 2.10.2015

Seit Herbst 2015 laden wir vierteljährlich zu einem ‚Nachbarschaftscafé‘ in unsere Schule ein. Am 2.10.2015 (Tag des Flüchtlings) bereiteten wir internationale faire Gerichte mit unseren internationalen Schülern/Schülerinnen, Eltern und Lehrern zu. Wir gingen damit Schritte aufeinander zu und festigten unser gutes Verhältnis zu den Nachbarn unserer Schule. Hierzu erschien am 7.10.2015  in der Lippischen Landeszeitung folgender Artikel:

„Kennenlernen auf dem Maßbruch
Flüchtlinge in Lippe: Kinder und Erwachsene feiern mit Asylbewerbern ein Familienfest. Frauen gründen eine internationale Handarbeitsgruppe
Lage (tog). Besonders die Kinder dürften an diesem Tag auf ihre Kosten gekommen sein, denn für die Kleinen hatten die Gastgeber ein umfangreiches Programm vorbereitet. Ort des Familienfestes war die Maßbruchschule.
Eingeladen waren die Bewohner des Maßbruchs, Kinder und ihre Eltern, Lehrer,
Schüler sowie die Flüchtlinge aus dem Übergangswohnheim an der Bredestraße. Auf dem Schulhof etwa waren etliche kleine Stationen mit buntem Spielgerät verteilt, es gab eine Schminkstation und Möglichkeiten, sich sportlich zu vergnügen. Die Erwachsenen versammelten sich in der Cafeteria, wo es zum Auftakt des Festes eine mehrsprachige Begrüßung und anschließend Tee, Kaffee und offene Gesprächsrunden gab. „Sprachbarrieren gibt es dabei zwar eine Menge, die Gäste sind aber sehr gut dazu in der Lage, diese zu überwinden“, freute sich Maria-Luise Hetzer, die Lehrerin an der Maßbruchschule ist, etwa am Tisch der sich gerade gründenden internationalen Handarbeitsgruppe.
Gut ein Dutzend Frauen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft saß hier versammelt, um Grundlegendes zu besprechen und um sich kennenzulernen. „Es geht nicht immer einfach, aber es geht beständig voran mit der Kommunikation“, sagte dazu etwa Brigitte Grotebruhne, eine Lagenserin aus der Nachbarschaft. „Gemeinsam mit Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft wollen wir uns regelmäßig zum Handarbeiten treffen.“ Die Vielfältigkeit sieht sie dabei als großes Plus: „Jede
weiß und kann etwas anderes, wir können viel voneinander lernen.“
Die Idee zu dem Fest sei aus dem Schulalltag heraus entstanden, wusste Hetzer zu berichten, „aus unserer internationalen Klasse heraus. Deren Lehrerinnen, Hanna Harms und Clara Kolcow, hatten den Anstoß gegeben.“ Unterstützt wurde der Tag etwa von den Schülern der Fair Trade Gruppe, die die Cafeteria schmiss.“

plakat nachbarschaftscafe 3.12.2015

Am 3.12.2015 folgte ein Nachbarschaftscafé im Advent. Auf Wunsch der SV wurden diesmal verstärkt die internationalen Klassen der andern Lagenser Schulen eingeladen. In der Lippischen Landeszeitung erschien am 15.12.2015 folgender Bericht:

Nachbarn und Schüler kommen sich näher
Hauptschule: Nachbarschaftscafe mit weihnachtlichem Programm auf dem Maßbruch findet viel Zuspruch. Im nächsten Jahr ist eine Wiederholung geplant
Lage (co). Die Hauptschule Maßbruch hat Flüchtlinge und Nachbarn aus dem Umfeld der Schule zum zweiten Mal zu einem Nachbarschaftscafe, diesmal im Advent, eingeladen. Eine gelungene Veranstaltung, wie am Ende zu hören war.
Die Schüler und Schülerinnen waren in die Vorbereitung und den Ablauf des Cafes eingebunden und mit „Feuereifer“ dabei, berichtet die Schule in einer Pressemitteilung. Sie verteilten Handzettel und verabredeten Anlaufstellen zum Abholen. Außerdem wurden Kekse, Waffeln und Kuchen nach fairen Rezepten gebacken und die Räume adventlich geschmückt.
Etwa 60 Gäste und Nachbarn wurden mit einem „Herzlich  Willkommen“ in mehreren Sprachen begrüßt. Die internationale Klasse spielte und sang Weihnachtslieder in Deutsch, Englisch, Russisch, Albanisch und Ungarisch. Klar, dass einige gerne mitsangen. Für die Kinder und Jugendlichen war auch ein Bastel- und Spielangebot vorhanden, welches ausgiebig genutzt wurde. Der Nachmittag verging schnell. Eine Wiederholung ist im Frühjahr nächsten Jahres angedacht.“