Eine lustige und auch bemerkenswerte Begebenheit Anfang Mai 2014.

Da stand ich nun… vor den vielen Eltern der Schule. Die Kampagne vorzustellen, das war mein Vorhaben. Die Rektorin hatte ich längst auf meiner Seite und die Lehrer ebenso. Nun wollte ich die natürlich auch die Eltern mit in Boot holen, denn die sind es ja schließlich, welche dem Kinde dann den Kakao mitgeben, die Bananen, Kleidung und auch Stifte kaufen. Sie sind es, die dem Kinde morgens den Kaffeeduft an die Nase führen und so den Impuls setzten. Sie sind es die gefragt werden nach der süßen Ananas- und zwar nicht aus der Dose.

Nun also- hoch motiviert und des Redens mächtig- Abends um halb neun. Die Blicke gesenkt- die Moralschiene greift- Nicken wohl auch aber von der versprühten Motivation nichts zu spüren. Aktionismus mein Subtext- teilnehmen meine Semantik. Davon im Spiegel der Elternvertretung nichts…

Ich rede noch ein Stück, dann fällt es mir auf. Es ist halb neun Abends. Meine Euphorie vor dieser Gruppe ist eins- Der anstrengende Elterntag meines Auditoriums das andere…

Ich wollte Aussagen, und zwar positiv… Ich lud sie ein, bei der Kampagne mitzumachen- der Vorstand des Fördervereins ist schon dabei… und der Rest?

„Wer ist dagegen?“ Frage ich in die bestimmt 20 Leute starke Runde. Wie erwartet keine Regung.

„Einstimmig angenommen -Danke für Ihre Aufmerksamkeit“