In der 6. Klasse wurde im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts das Leben von Straßenkindern thematisiert. Vor allem der Zusammenhang von Kinderarbeit und dem Wohlstand der westlichen Welt spielte hier eine Rolle. Die SchülerInnen entwickelten eigene Ideen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Ausbeutung von Kindern zu vermeiden. Am Beispiel verschiedener Trans-Fair-Produkte konnten die SchülerInnen das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen. Mit einigen Produkten kamen die SchülerInnen in ihrem Schulalltag bereits zuvor in Kontakt, wie z.B. mit den fairen Bällen im Sportunterricht oder durch den Kauf der fairen Stadtschokolade an der Schule.

In der 9. und 10. Klasse eignet sich das Thema Fairtrade auch zum Einüben einer Debatte oder einer schriftlichen Erörterung. Während in der 9. Klasse der Schwerpunkt auf Umweltschutz-Themen lag, setzten sich die SchülerInnen der 10. Klasse damit auseinander, was unter fairem Handel zu verstehen ist und welche Ziele der faire Handel verfolgt. Daran anschließend konnten sie die Themenfrage „Ist der faire Handel eine sinnvolle Alternative zu herkömmlich gehandelten Produkten“ erörtern. Dabei wurden den SchülerInnen einmal mehr die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile des fairen Handels bewusst.